Dalai Lama im Heute Journal: Seelenfrieden kann man nicht kaufen
In einem Interview mit dem Dalai Lama im Heute Journal, äußert sich der Dalai Lama zum Thema Finanzkrise und zu unserer aktuellen westlich Welt, die von Gier, Selbstsucht und kurzfristigem Denken, vom Fehlen eines moralischen Kompasses geprägt ist.
"Diese Krise ist von Menschen geschaffen", so der Dalai Lama. "Und weil sie menschlich ist, sollten wir - theoretisch betrachtet - auch das Potential und die Fähigkeit haben, diese zu überwinden.
Diese Krise muss uns, die gesamten Menschheit daran erinnern, dass wir ernsthaft nachdenken müssen über die Kluft zwischen Arm und Reich. Es ist eine Krise, ein Schock vor allem für die reicheren Familien.
Wir als Menschen haben diesen Körper und diesen Geist. Geld als solches gibt uns etwas im physischen aber nicht im geistlichen. Man kann Seelenfrieden nicht durch Geldspritzen kaufen. Dieser Seelenfrieden, Frieden muss auf andere Weise kommen.
Was das physische Behagen angeht, da sind die materiellen Dinge wichtig. Da ist Geld, allerlei Annehmlichkeiten. Aber das reicht nicht für das Wohlergehen des Menschen, oder das Glück, die Freude eines Menschen.
Der Kapitalismus in freien Ländern, in marktorientierten Ländern ist eine große Kraft dort. Mit dem sozialistischen System im zwanzigsten Jahrhundert haben viele Menschen experimentiert, sind aber gescheitert. Der einzelne Mensch jedenfalls, und seine Kreativität ist sehr wichtig. Kapitalismus, die Marktwirtschaft, aufgrund menschlicher Schwächen wie Korruption und zu viel Spekulation können diese Dinge dem Menschen im Wege stehen.
Verantwortungsbewusste Marktwirtschaft - das ist wichtig! Jede menschliche Handlung, jede menschliche Tätigkeit sollte aufrichtig und ehrlich sein - das ist sehr wesentlich!"
"Diese Krise ist von Menschen geschaffen", so der Dalai Lama. "Und weil sie menschlich ist, sollten wir - theoretisch betrachtet - auch das Potential und die Fähigkeit haben, diese zu überwinden.
Diese Krise muss uns, die gesamten Menschheit daran erinnern, dass wir ernsthaft nachdenken müssen über die Kluft zwischen Arm und Reich.
Es ist eine Krise, ein Schock vor allem für die reicheren Familien. Wir als Menschen haben diesen Körper und diesen Geist. Geld als solches gibt uns etwas im physischen aber nicht im geistlichen. Man kann Seelenfrieden nicht durch Geldspritzen kaufen. Dieser Seelenfrieden, Frieden muss auf andere Weise kommen.
Was das physische Behagen angeht, da sind die materiellen Dinge wichtig. Da ist Geld, allerlei Annehmlichkeiten. Aber das reicht nicht für das Wohlergehen des Menschen, oder das Glück, die Freude eines Menschen.
Der Kapitalismus in freien Ländern, in marktorientierten Ländern ist eine große Kraft dort. Mit dem sozialistischen System im zwanzigsten Jahrhundert haben viele Menschen experimentiert, sind aber gescheitert. Der einzelne Mensch jedenfalls, und seine Kreativität ist sehr wichtig. Kapitalismus, die Marktwirtschaft, aufgrund menschlicher Schwächen wie Korruption und zu viel Spekulation können diese Dinge dem Menschen im Wege stehen.
Verantwortungsbewusste Marktwirtschaft - das ist wichtig! Jede menschliche Handlung, jede menschliche Tätigkeit sollte aufrichtig und ehrlich sein - das ist sehr wesentlich!"



